Sonntag, 27. Juni 2010

~ die Schnecke ~
***~
Früh morgens schlüpft sie aus dem Haus -
sie hastet nicht, flitzt nicht hinaus.
Sie streckt die Fühler in die Luft
und schnuppert frischen Morgenduft.
Dann stellt sie auf ihr Teleskop
und prüft genau ihr Biotop.
Ein winz'ges Äuglein auf dem Stiel
zeigt von der Umwelt ihr sehr viel.
~
~
Man braucht schon eine Menge Zeit,
denn diese Schnecke kommt nicht weit.
Sie hat ein Haus - ist wohl sehr reich -
und schleppt es mit sich an den Teich.
Ein letzter Biss in den Salat
stärkt sie auf ihrem langen Pfad.
Denn sie trägt schwer an ihrem Haus,
kommt mit dem Körper nicht heraus.
Ich denk, sie hat sich eingeklemmt -
das hat man davon, wenn man schlemmt.
~
~
Ihr Lieben,
es ist sooo herrlich,
die Sonne scheint und scheint und scheint,
das Leben spielt sich draußen ab
und man hat den Eindruck,
alle sind froh und glücklich !!!
*
mein kleines Mädchen ist es auf jeden Fall
sie ist waschechte Schneckcnforscherin !!!
*
herzliche Grüße
Nina

Kommentare:

Sofies Haus hat gesagt…

Hallo Nina, als ich klein war da gab es immer sooo viele Schnecken. Wir haben sie immer gesammelt und irgendwann dann wieder im Wald verteilt! Ich finde heutzutage gibt es kaum noch Schnecken...sind die beim Aussterben..????GGLG Anja

sewme hat gesagt…

Dankeschön für dieses nette Gedicht. Damit hast du mir die rettende Idee für meine Ballettstunde geschenkt!
lg
luna

Susis gelbes Haus hat gesagt…

Ui ui liebe Nina... ich hab heuer so viel Schneckerla wie noch nie... aber so begeistert bin ich nicht mehr... sie mögen meine Hortensie Annabell so gern...
Deine Bilder sind sooooo süss... ist echt ne tolle Idee.. ggglg Susi